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Erfahrungsbericht über die
internationale Bowling Akademie
in Regensburg (6. - 7. Mai 2005)
Ort:
Super Bowl in
Regensburg (... und es hat die ganze Zeit geregnet...!)
Kurs: 12 Stunden Sonderkurs mit
Elementen aus dem
Bronzelevel- und
Silberlevel-Seminar
Trainer:
Werner Gessner
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Tommy, Connie und ich reisten ganz gemütlich bereits am Vatertag
an. Da wir erst gegen 14:00 Uhr Ortszeit in Berlin gestartet
sind, hatten wir keinerlei Beeinträchtigungen in Form von Autos
oder Bollerwagen ziehender Daddys. So erreichten wir dann auch
kurz nach 18:00 Uhr Regensburg. Leider noch nicht unser Hotel,
da Tommys Navi leider die Adresse der Verwaltung mit dem Hotel
verwechselt hat (oder war es doch der Tommy???). Folgerichtig
hat Tommy dann die Adresse neu eingegeben, so dass wir dann nach
kurzer Zeit die Zielstraße erreicht hatten. Doch irgendwie hat
sich das Hotel gut getarnt, denn wieder war es nicht zu finden.
Glücklicherweise hatten wir die Adresse noch auf Papier
ausgedruckt (schei.. Computer). Der Vergleich ergab eine
absolute Übereinstimmung der Straße, allerdings nicht der
Postleitzahl. Nunja, nachdem wir nun schon einen Teil von
Regensburg kennen gelernt hatten, fuhren wir dann auf der jetzt
richtigen Zielstraße an einem schönen gelben Rathaus vorbei
(O-Ton Tommy). Als wir nun den Ortsausgang erreichten, ohne
unser Hotel zu finden, hielten wir es für ratsam, doch mal im
Hotel anzurufen und nachzufragen. Hierbei stellte sich heraus,
dass das schöne Rathaus tatsächlich unserer
Hotel
war. |
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Obwohl das
Hotel Haslbach
offiziell noch nicht eröffnet hatte und einige Zimmer noch nicht
bewohnbar waren, wurden wir herzlich empfangen und fanden alles
Wichtige vor. Das bei Connie und mir im Badezimmer noch keine
Gardine hing und der Spiegel fehlte, haben wir mit Humor
genommen, denn mit einem extra Handtuch war das Fenster dicht
und schließlich wollten wir ja Bowlen und nicht zu einer
Modenschau...Das Frühstück war umfangreich und wir konnten eine
gute Grundlage schaffen. Die Bedienung und der Service waren
sehr gut. Wir denken, dass das Hotel in ein paar Wochen eine
empfehlenswerte Adresse ist, nicht zuletzt deswegen, weil der
Weg zur Bowlingbahn mit dem Auto nur wenige Minuten beträgt. |
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Bevor das
eigentliche Training begann, wurden wir von Werner Gessner
freundlich begrüßt und über die geplanten Trainingsinhalte und
den Ablauf informiert. Um Trainingsschwerpunkte festlegen zu
können, sollten wir nach einer kurzen Aufwärmphase einfach so
spielen wie immer. Nach ein paar Würfen wurden wir jeweils
Einzeln auf einer Bahn von Vorne, von der Seite und von hinten
auf Video aufgenommen. |
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Die
praktische Arbeit am ersten Tag bezog sich auf die
Wurfvorbereitung, die Aufstellposition mit Hüftknick und
Kopfanpassung, den synchronen Start von Balleingabe und 1.
Schritt, das freie Pendel, das die Geschwindigkeit der Füße
vorgibt und die Finishposition, wobei Fuß, Slideknie und Kopf
möglichst in einer Linie stehen (sofern die O-Beine nicht
wären). Um für die doch sehr vielen einzelnen Punkte ein Gefühl
zu entwickeln, hatte Werner uns verschiedene Übungen gezeigt,
bzw. viele kleine und doch sehr hilfreiche Tricks und Kniffe
verraten. Wenn auch dann noch nicht alles klar war, nahm er uns
einfach an die Hand und und führte uns. |
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Noch am
selben Abend ging es quer durch die Stadt zum theoretischen
Unterricht und zur Videoanalyse. Werner zeigte uns bei der
Videoanalyse unsere verschiedenen Schwachpunkte, so dass wir
auch später selber Analysen durchführen können. Die Theorie war
alles Andere als langweilig. Wir lernten einiges über Linien-
und Raumspiel, sowie die entsprechende Anpassung. |
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Der
nächste Morgen begann mit verschiedenen Ölmustern und den
Informationen über Veränderungen nach wenigen Spielen. Neben
der Anpassung der Ballabgabe erklärte Werner uns die
verschiedenen Balltypen und deren Eigenschaften. Er zeigte uns
Tabellen mit technischen Angaben, die teilweise sehr deutlich
von den Angaben der Hersteller abwichen. |
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Natürlich begutachtete Werner unser vorhandenes Ballsortiment
und vermaß unsere Hände. Bei Connie und mir hatte
Amir Tabatabaei
die Hände vermessen und Werner kam zum exakt gleichen Ergebnis.
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Zurück in
der Bowlinghalle kümmerten wir uns praktisch um die Ballabgabe
(Vorwärts- bzw. Side-Roll, Linien- und Raumspiel und die
Anpassung. Auch hier stand uns Werner mit seinem ganzen Können,
viel Geduld und immer anspornend zur Seite. |
Neugierig geworden? Überzeugt,
nicht schon wieder >200 Euro für einen neuen Ball auszugeben, sondern
lieber in eine fundamentierte Ausbildung zu investieren?
Für uns war es ein Erfolg und wir
werden motiviert weiter trainieren!
Euer Webmaster
Jens Ulmann |